Die Zukunft der Pflege und Betreuung

07.10.2019

Personenzentriert gestalten wir im Pfauen das Morgen der Pflege und Betreuung von Menschen.

Im Pfauen können wir die Zukunft der Pflege erschaffen. Personenzentrierte Pflege und Betreuung stehen im Zentrum unserer Haltung und das ist ersichtlich in unserem Handeln. Die Pflege ist eine allerseits bekannte fürsorgliche Aufgabe für jeden uns anvertrauten Menschen, egal welcher Herkunft.

Heute und morgen ist das Aufrechthalten der höchstmöglichen Autonomie für jeden Einzelnen zentral. Dabei soll die Fürsorge nicht in Konkurrenz zur Autonomie stehen, sondern sie sollen sich situativ ergänzen.

Dem «Pfauen – Zentrum für Pflege und Betreuung» ist es wichtig, die Angehörigen miteinzubeziehen und soziale Kontakte sowie Aktivierungsangebote zu ermöglichen. Das Leben im Pfauen wird den Bedürfnissen der Bewohnenden entsprechend gestaltet. Mit vielseitigen Angeboten durch die Aktivierung wird für zwischenmenschliche Beziehungen und sinnvolle Beschäftigung gesorgt. Gemeinsam mit der Kindertagesstätte werden Veranstaltungen auch generationenübergreifend angeboten.

Gesundheit bedeutet laut Weltgesundheitsorganisation (WHO), «Wohlbefinden erhalten oder erlangen trotzt körperlicher Einschränkungen». Ziel ist es, Geborgenheit, Sicherheit und Würde zu vermitteln. Dabei soll der Mensch ganzheitlich angesprochen werden.

Es ist uns wichtig, interprofessionell zusammenzuarbeiten (Ärzte, Apotheke, Therapie, Aktivierung, Hotellerie, Hauswirtschaft, Gastronomie usw.). Die Pflege hat dabei die Aufgabe und Fähigkeit, verschiedene Bezugspersonen zu vernetzen. Alles wird in ein umfassendes Zusammenspiel zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner geführt. Weil die Spitex im gleichen Hause ist, ist zudem auch in diesem Bereich eine nahe Zusammenarbeit gut möglich. 

Zu der Zukunft der Pflege gehören ebenfalls die Digitalisierung und das Nutzen moderner Technologien für das Wohl der Bewohnenden. Auch diese Entwicklungen nimmt der Pfauen auf: So verfügen wir beispielsweise über ein Alarmierungssystem, welches eine hohe Sicherheit gewährleistet und gleichzeitig die grösstmögliche Autonomie ermöglicht. 

Im Generationenhaus ist die Berufsbildung für alle Berufsgruppen wichtig. Dafür engagiert sich eine Ausbildungsverantwortliche mit Berufsbildnern in den verschiedensten Berufsgruppen (Pflege, Gastronomie, Hauswirtschaft). 

Durch die stetigen Veränderungen ist die Vertiefung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen in der Pflege eine Selbstverständlichkeit. Der respektvolle gegenseitige Umgang soll im Zentrum unseres Handelns stehen. Dies bleibt relevant in der Gegenwart und in der Zukunft.

Judith Alder, stellvertretende Geschäftsleiterin/Geschäftsleitungsmitglied, Leitung Pflegedienst und Betreuung